AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Training und Coaching

 

§ 1. Geltungsbereich

Die Firma MasteringLife (nachstehend Anbieter genannt) erbringt auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Schulungen und Trainings (im folgenden Training genannt) und sonstige Coaching- und Beratungsleistungen (im folgenden Coaching genannt).

Vorrangig vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden, abweichende Bestimmungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn diesen durch den Anbieter nicht widersprochen wird.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch ohne ausdrücklichen Hinweis für zukünftige Vertragsbeziehungen und bei Zusatzverträgen. Ergänzend zu diesen AGB gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

§ 2. Art und Umfang der Leistungen

Training

Training im Sinne dieses Vertrages sind vorgefertigte Sitzungen für mehrere Teilnehmer, die offline oder online angeboten werden können.

Coaching

Coachings im Sinne dieses Vertrages sind individuelle Coaching-Sitzungen zwischen dem Anbieter und einem Teilnehmer bzw. einer festgelegten Anzahl von Teilnehmern, in denen Entscheidungen und Problemlösungen der Teilnehmer begleitet werden.

 

§ 3. Vergütung

Die Vergütung erfolgt gemäß den angegebenen Nettobeträgen in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage ab Rechnungsdatum.

In jedem Fall ist der Teilnahmebetrag bis zum Beginn des Trainings fällig, auch wenn dadurch die Zahlungsfrist verkürzt werden sollte.

Der Anbieter ist berechtigt, vor Durchführung einer Leistung die Entrichtung der Vergütung durch den Teilnehmer zu überprüfen und sich gegebenenfalls einen Nachweis über die erfolgreiche Zahlung an den Anbieter vorlegen zu lassen. Sofern der Teilnehmer diesen Nachweis nicht erbringt, kann der Anbieter bei Nichtzahlung dem Teilnehmer die Teilnahme an der Leistung verweigern.

Es gelten die gesetzlichen Verzugszinsregelungen gemäß § 288 Abs. 2 BGB. Der Kunde ist zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter schriftlich anerkannt sind.

 

§ 4. Stornierungen und Umbuchungen

Buchungen können bis zu 30 Kalendertage vor Beginn kostenfrei storniert werden. Bei einer Stornierung zwischen dem 29. und 15. Tag vor Beginn werden 50 % des Honorars fällig. Bei einer Stornierung ab dem 14. Tag vor Beginn oder bei Nichterscheinen ist das volle Honorar (100 %) zu zahlen. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist jederzeit kostenfrei möglich.

Zusätzlich wird der Anbieter dem Teilnehmer die Umbuchung des Trainings auf einen späteren Zeitpunkt anbieten, soweit dies möglich ist.

Für individuelle Coaching-Sitzungen gilt ergänzend: Einzelne Coaching-Termine müssen vom Teilnehmer spätestens 48 Stunden vor Beginn abgesagt werden. Dies gilt ausdrücklich auch für Absagen aus gesundheitlichen Gründen.

Erfolgt die Absage rechtzeitig (mindestens 48 Stunden vor Beginn der Sitzung), wird sich der Anbieter bemühen, gemeinsam mit dem Teilnehmer einen Ersatztermin zu finden, sofern dies organisatorisch möglich ist. Erfolgt die Absage nicht oder nicht fristgerecht vor dieser 48-Stunden-Frist, gilt der Termin als wahrgenommen und die Vergütung ist in voller Höhe fällig; ein Anspruch auf einen Ersatztermin besteht in diesem Fall nicht.

 

§ 5. Pflichten des Teilnehmers und Nutzungsrechte

Der Teilnehmer ist berechtigt, die Leistungen ausschließlich für eigene Zwecke zu nutzen. Eine Weitergabe von Zugangsdaten, Schulungsunterlagen oder sonstigen Inhalten an Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.

Sämtliche im Rahmen der Trainings und Coachings bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Konzepte, Methoden, Videos, Aufzeichnungen, Arbeitsblätter und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

Dem Teilnehmer wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für eigene betriebliche oder private Zwecke eingeräumt. Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Verbreitung, Bearbeitung oder sonstige Nutzung über den vertragsgemäßen Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

Die Anfertigung von Ton-, Bild- oder Videoaufzeichnungen während der Trainings oder Coachings ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.

 

§ 6. Technische Mindestvoraussetzungen

Viele der gelisteten Trainings und Coachings werden online angeboten. Für die Nutzung dieser Leistung benötigt der Teilnehmer einen Computer mit Internetzugang. Über den Computer muss der Teilnehmer an Videokonferenzen (aktuell Teams) teilnehmen und browserbasierte Collaborationssoftware (Microsoft Note) nutzen können.

Der Anbieter wird die Teilnehmer vor dem Training informieren, falls sich die Mindestanforderungen geändert haben. Der Teilnehmer sollte vorab prüfen und sicherstellen, diese technischen Mindestanforderungen für die Teilnahme an Trainings bzw. Coachings zu ermöglichen.

 

§ 7. Ausfall der Leistung

Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit des Coaches, höhere Gewalt, technische Störungen bei Online-Formaten) abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird der Anbieter den Kunden unverzüglich informieren und einen Ersatztermin vorschlagen.

Der Anbieter ist für Trainings berechtigt, den angekündigten Referenten/Referentin durch einen gleichermaßen qualifizierten Referenten/Referentin zu ersetzen, sofern dies wegen Verhinderung des Referenten/Referentin, aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen erforderlich sein sollte.

Der Anbieter ist berechtigt, das gesamte Training vorab abzusagen, falls sich für einen angesetzten Trainingstermin nicht ausreichend Teilnehmer finden.

Weitergehende Ansprüche des Kunden wegen der Absage oder Verschiebung einer Leistung sind ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters vorliegen.

 

§ 8 Vertraulichkeit

Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und ausschließlich zur Durchführung des Vertragsverhältnisses zu verwenden.

Als vertrauliche Informationen gelten insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, interne Abläufe, wirtschaftliche Informationen, Strategien, Kundeninformationen sowie sämtliche nicht öffentlich bekannten Informationen.

Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

 

§ 9. Haftung

Die Trainings- und Coachingleistungen stellen Dienstleistungen dar. Coaching ist die individuelle Erarbeitung von Methoden, Verhaltensweisen und Einstellungen und daher immer in erheblichem Maße von der Mitarbeit des Teilnehmers abhängig. Einen bestimmten Erfolg des Coachings kann der Anbieter nicht garantieren.

Die Stellungnahmen und Empfehlungen des Anbieters bereiten die unternehmerische oder persönliche Entscheidung des Teilnehmers nur vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.

Die Haftung des Anbieters für Schäden ist ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist.

Der Anbieter haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
  • nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine weitergehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und Beauftragten des Anbieters.

Bei Online-Trainings und Online-Coachings haftet der Anbieter ausschließlich für die ordnungsgemäße Bereitstellung der technischen Infrastruktur an seinem Übergabepunkt zum Internet. Für Störungen außerhalb seines Einflussbereichs, insbesondere bei Netzbetreibern, Internetdienstleistern oder der technischen Ausstattung des Teilnehmers, übernimmt der Anbieter keine Haftung.

 

§ 10. Referenzen

Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung als Referenz zu benennen und hierbei den Firmennamen sowie ein vom Kunden bereitgestelltes Unternehmenslogo zu verwenden.

Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

 

§ 11. Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Soweit für die Durchführung der Leistungen der Einsatz von Drittanbietern oder Kommunikationsplattformen erforderlich ist, erfolgt deren Nutzung unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

 

§ 12. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien werden anstelle der unwirksamen oder ergänzungsbedürftigen Bestimmung eine neue wirksame Regelung vereinbaren, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Gleiches gilt für eine etwaige Regelungslücke. § 139 BGB ist nicht anzuwenden.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.